Die Einbindung digitaler Medien in den Unterricht hängt vom Lerninhalt und den damit verbundenen Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler zu aktivieren, ab. Neben den fachlichen und pädagogischen Zielen müssen bei der Unterrichtsplanung auch die zu entwickelnden Medienkompetenzen (https://medienkompetenzrahmen.nrw/) berücksichtigt werden. Zur Gestaltung gibt es vielfältige Möglichkeiten.

Guter Unterricht bedeutet unter anderem eine kompetenzorientierte Verknüpfung der Lehr- und Lernprozesse. Die folgende Grafik zeigt das Lehr-Lern-Modell von Leisen.

Bei ihm werden digitale Medien nicht explizit berücksichtigt. Das ist auch nicht zwingend erforderlich, da digitale Medien sowohl in der materialen Steuerung als auch der personalen Steuerung eingesetzt werden.

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Quelle: http://www.lehr-lern-modell.de/

Die Verknüpfung analoger und digitaler Verfahren erweitern die Möglichkeiten der Lehr- und Lernprozesse und erfordern von der Lehrkraft vielfältige Medienkompetenzen sowie einen Diskurs über Bildungsgehalt und sinnvolle Umsetzungsformen. Die Integration der digitalen Technik wirkt auf alle Aspekte der Kompetenzentwicklung ein.
Die von Leisen genannten Steuerungsinstrumente Moderations- und Rückmeldeverfahren und Aufgabenstellungen sowie Methoren/Materialien können alle auch digital umgesetzt werden. Beispielsweise können computergestützte Kommunikationsformen eingesetzt oder digitale Lernprodukte kolloborativ erstellt werden.
Unser Schulungs- und Beratungsprozess unterstützt diesen Prozess aktiv, indem wir Beratungen und Schulungen anbieten. In Arbeitskreisen tauschen wir zusammen mit interessierten Lehrkräften Ideen aus.