Digitale Medien bieten vielfältige Möglichkeiten, Schülerinnen aktiv einzubeziehen, kreative Ausdrucksformen zu eröffnen und Teilhabe zu stärken. Der Workshop richtet sich an Lehr- und Fachkräfte, die mit inklusiven Klassen arbeiten, insbesondere mit Schüler*innen mit Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereich, in der Sprache oder in der geistigen Entwicklung.
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe, kreative Medienprojekte zum direkten Ausprobieren. Anhand von Best-Practice-Beispielen aus der inklusiven Medienarbeit werden datenschutzkonforme bzw. besonders datensparsame Angebotsformate erprobt. Dazu gehören unter anderem Stop-Motion-Filme mit Greenscreen-Elementen, Medienkritik durch Bildmanipulation, mediale Sprachanlässe sowie alters- und entwicklungsangemessene Zugänge zur Medienkompetenzvermittlung rund um Social Media.
Die Teilnehmenden erhalten Zeit, die ausprobierten Methoden auf ihre jeweilige Alters- und Entwicklungsstufe anzupassen und in curriculare Themen einzubinden. Medienbildung wird dabei als Querschnittsaufgabe verstanden, die sich mit Sprachbildung, sozialem Lernen, kreativer Gestaltung, Beteiligung und Bildungsgerechtigkeit verbinden lässt. Schwerpunkte können am Workshoptag auf Wunsch der Teilnehmenden angepasst werden, etwa zur Integration in den pädagogischen Alltag, zur Zusammenarbeit mit Familien oder zur pädagogischen Professionalität im Umgang mit digitalen Medien.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Der Praxisworkshop findet am 15.10.2026 von 8:30 bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Medienzentrum am Park der Partnerstädte 2 in Dortmund statt. Er richtet sich an Lehrkräfte sowie pädagogisch Tätige an Dortmunder Schulen der Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Bitte nutzen Sie zur Anmeldung ausschließlich Ihre dienstlichen Kontaktdaten (Dienst-Mailadresse und Anschrift der Schule). Hier Anmelden!